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Prominente Experten diskutieren im Rahmen der „Streitgespräche“ vor fast 300 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe

„TTIP und CETA – Was bringt uns das?“


DSCF9669Diese Frage diskutierten am 1. September mehrere hochkarätige Gäste vor fast 300 Zuschauern in der Aula unserer Schule.

Zuvor hatten der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Q2 sowie einige Schüler mehrerer Grundkurse Sozialwissenschaften aus der gleichen Stufe die Podiumsdiskussion inhaltlich und formell vorbereitet. Unterstützt wurden wir dabei von Herrn Gorn und Frau Götze.


Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen von den Schülern produzierten kurzen Informationsfilm in welchem aufgezeigt wurde, wie wenig den meisten Menschen über das Transatlantische Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und das weitgehend ähnliche Abkommen mit Kanada (CETA) bekannt ist.

Um das zu ändern traten auf der Bühne Herr Prof. Dr. Merz als Sprecher der IHK Mittleres-Ruhrgebiet, Herr Prof. Dr. Andreas Fisahn von der Juristischen Fakultät der Universität Bielefeld, Herr Prof. Dr. Heinz J. Bontrup, Professor für Wirtschaft an der Westfälischen Hochschule Recklinghausen und Herr Jörg Eichenauer vom Verein „Mehr-Demokratie e.V.“ an.
In den zwei Stunden entfaltete sich eine sehr lebhafte, teils äußerst kontroverse, aber auf jeden Fall sehr informative Debatte zwischen den Teilnehmern. Dabei wurden die Bereiche Verbraucherschutz, wirtschaftliche Auswirkungen sowie Legitimität der Abkommen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

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Während Merz v.a. auf die möglichen wirtschaftlichen Vorzüge von Freihandel hinwies, sah   Bontrup in TTIP und CETA vor allem eine „Verfestigung der bestehenden Machtasymetrie von Kapital und Arbeit“. Eichenauer beklagte u.a. den undemokratischen Ausschluss der Öffentlichkeit und warb gleichzeitig für mehr direkte Bürgerbeteiligung bei wichtigen politischen Fragestellungen. Besonders verständlich gelang es schließlich Fisahn die Diskussion um TTIP und CETA den Schülerinnen und Schülern nahezubringen. Neben den juristischen Erläuterungen und Fragezeichen verwies der Professor für öffentliches Recht auch auf Aspekte wie Nachhaltigkeit und möglich negative Auswirkungen für Entwicklungsländer.
Die lebhafte Diskussion endete mit einer Einschätzung der Experten hinsichtlich der Zukunftschancen von TTIP und CETA .

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Moderiert wurden die Streitgespräche von Alminar Sanivar, Michael Kuckuck und Felix Käppel (alle Q2), welche vorbereitend durch Jasmin Hinzman, Aman al Khaiat, Kimberly Kottmeier, Natalie Lubosch, Frederic Schulz, Lena Tenthoff, Marlene Tröger, Berfin Ünlübayir, Jan-Phillip Wefelscheid und Milouda Zakari (alle Q2) sowie durch Marvin Bruckner und Cassian Neuhaus (beide Q2) an der Technik unterstützt wurden.

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Viele  der anwesenden Schülerinnen und Schüler beschrieben die Veranstaltung abschließend als spannend und informativ. Veranstaltungen dieser Art zeigen auf, wie lebendig und inspirierend selbst komplexe Themen in der Schule behandelt werden können.

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Die Veranstaltung führt die vor einigen Jahren am Neuen Gymnasium Bochum fortgeführte Tradition von Podiumsdiskussionen anlässlich aktueller politischer Themen und Ereignisse fort und fügt sich gleichzeitig hervorragend in das Europäische Profil der Schule ein, welches viele der anwesenden Zuschauer – die Schülerinnen und Schüler der Stufen Q1 und Q2 – gewählt haben.

Felix Käppel


 

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