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- Anstatt der Erbsen machen wir die Fliege -
Kreuzungsexperiment mit Drosophila melanogaster am NGB

IMG 20180206 WA0000Der Biologie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1, unterrichtet von Herrn Hetzler, konnte, nachdem wir die MENDEL- und MORGAN-Genetik theoretisch besprochen hatten, das Gelernte auch praktisch anwenden.
Professor Dr. Störtkuhl, Inhaber des Lehrstuhls für Sinnespysiologie der Ruhr-Universität Bochum, stellte uns homozygote Drosophila-Stämme des Wildtyps, der rotäugig und normalflügelig ist, der Mutante „white“, welche weißäugig ist, und der Mutante „vestigial“, welche stummelflügelig ist, zur Verfügung. Dafür sei Herrn Professor Störtkuhl an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Auf den Spuren von Thomas Hunt MORGAN haben wir in einem ersten Kreuzungsexperiment jeweils den Wildtyp mit der Mutante „white“ und in einem zweiten Kreuzungsexperiment den Wildtyp mit der Mutante „vestigial“ gekreuzt, um die Frage nach dem Vererbungsmodus dieser Merkmale zu beantworten.

Wir beobachteten zunächst die verschiedenen Entwicklungsstadien (Ei – Larvenstadien- Puppenstadium) und warteten darauf, dass die Fruchtfliegen schlüpften, um dann unmittelbar nach dem Schlüpfen der Imagines die männlichen von den weiblichen Taufliegen zu trennen. Um mit Hilfe von Binokularen die geschlechtsspezifischen Abdomen der Weibchen und Männchen zu betrachten und dann zu unterscheiden, wurden die Taufliegen mit Kohlenstoffdioxid betäubt, um sie - nach unserem Kreuzungsplan – in die Zuchtgefäße zu verteilen.
In das erste Zuchtgefäß wurden nun weibliche „white“ Mutanten und männliche Wildtypen zusammen gebracht. In einem zweiten Gefäß fand die reziproke Kreuzung statt (weibliche Wildtypen gekreuzt mit männlichen „white“ Mutanten). Im dritten Gefäß haben wir weibliche „vestigial“ Mutanten mit männlichen Wildtypen gekreuzt. Im vierten Gefäß haben wir die entsprechende reziproke Kreuzung durchgeführt. In den Zuchtgefäßen befand sich jeweils ein Nahrungsbrei zur Ernährung der Taufliegen.

Nachdem die ersten Eier nach einigen Tagen gelegt wurden, wurden die Elterntiere aus den Zuchtgefäßen entfernt, damit diese sich nicht mit den schlüpfenden Taufliegen der nächsten Generation paaren konnten.

Als genügend adulte Nachkommen vorhanden waren, haben wir die Individuen der nächsten Generation nach Geschlecht und den spezifischen Merkmalen sortiert (normalflügelig, stummelflügelig, rotäugig bzw. weißäugig).

Die Auswertung führte zu dem Ergebnis, dass bei Drosophila melanogaster die Augenfarbe x-chromosomal vererbt wird, wobei das Allel für die Augenfarbe „rot“ gegenüber dem Allel für die Augenfarbe „weiß“ dominant ist. Zudem wird die Flügelform autosomal vererbt, wobei „normalflügelig“ gegenüber „stummelflügelig“  dominant ist

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Wir bedanken uns noch einmal als Biologie-Leistungskurs bei Herrn Hetzler sowie bei Professor Dr. Störtkuhl und Frau Susanne Scheffner, Technische Assistentin am Lehrstuhl für Sinnesphysiologi, die uns die Möglichkeit geboten haben, dieses spannende Kreuzungsexperiment durchzuführen.
                                        Petros Chatziandreou


 

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