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Premiere von Shakespeares "Macbeth" am 16.03.18 am NGB

Macbeth„Nach klassischer Lehre liegt wahre Tragik im unausweichlichen Untergang eines aufrechten Menschen, der im Widerstreit mit erhabenen Werten oder mächtigen Kräften scheitern muss, sich am Ende selbst opfert - und mit seinem Opfer ein Fortbestehen der von ihm ursprünglich vertretenen Werte ermöglicht. Das Publikum greift zum Taschentuch, gerührt und geläutert.“ Arno Frank

Aber kann der namensgleiche Held in William Shakespeares „Macbeth“ dann als tragischer Held gelten? Shakespeares 1606 verfasstes Drama gilt gemeinhin als Tragödie und eines der erfolgreichsten Werke des Autors. Doch …

Als der schottische Feldherr erfolgreich den Thron seines Königs Duncan gegen abtrünnige Lords und einfallende norwegische Eroberer verteidigt hat, prophezeien ihm drei Zauberschwestern, Fürst und König zu werden. Seine Ambitionen sind geweckt. Nachdem er seiner Frau, Lady Macbeth davon berichtet hat, drängt diese ihn, König Duncan heimtückisch zu ermorden. Aber kann Lady Macbeth hier als die Alleinschuldige gelten? Macbeth, ist gefangen in seinen Gewissenskonflikt, sehnt sich aber so sehr nach höherer Ehre und größerer Macht, dass es scheint, dass er seine Frau braucht, ja benutzt, um seine moralischen Werte, seine Loyalität Duncan gegenüber vergessen zu können. Seiner Rolle entspringen die Worte: „Verbirg dich, Sternenlicht! Schau meine schwarzen, tiefen Wünsche nicht!“

Nachdem Macbeth den Thron auf blutige Weise bestiegen hat, versucht er, königlichen Schein zu wahren. Doch diesen Anschein kann der Königsmörder nicht mit seinen Taten vereinbaren. Jeder bei Hofe scheint ihm nun Bedrohung zu sein, entweder weil Freunde und Weggefährten von seiner Tat erfahren könnten oder weil er nun in ihnen Konkurrenten sieht. Mit der Überschreitung der Grenze des moralischen Handelns, verlieren sich Lord und Lady Macbeth immer tiefer in einen Strudel aus Schuld, Angst, Paranoia, Gewalt und Mord, der im Wahnsinn endet.

Lord und Lady Macbeth werden Opfer ihrer Gier nach Macht und Ruhm. Sie zerbrechen an ihrer Tat und deren Folgen? Aber reicht das, um sie als tragische Helden zu verstehen?

Dieser Frage möchte das Schüler-Ensembles am Neuen Gymnasium gemeinsam mit Ihnen am Freitag, den 16.03.2018, um 19h und am Sonntag, den 18.03.2018, um 17:30h nachgehen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Das Schüler-Ensemble


 

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