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Holocaust Gedenktag vom 24.01.2019

Am Donnerstag 24. Januar 2019 fand zur späten Stunde die Holocaust Gedenkveranstaltung statt. An diesem Tag wurde an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen gedacht. Musikalisch wurde dies von dem Stufenchor und dem Stufenorchester der Q2 unterstützt, welcher unter der Leitung von Herrn Hirschhausen traditionelle jüdische Musik spielte.

Eigentlich findet der internationale Holocaust Gedenktag jährlich am 27. Januar statt. Da dieses Datum 2019 jedoch auf einen Sonntag fiel, füllten schon am Abend des 24. Januar SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen die Aula des Neuen Gymnasiums etwa zur Hälfte.

Nach einigen technischen Problemen ging es etwas verspätet los. Das Programm war durchaus umfangreich. Viele Schüler standen auf der Bühne und stellten ihre Projekte vor. Die Schüler aus dem Hebräisch Kurs von Frau Hägele sangen auf Hebräisch ein Lied. Außerdem wurde dem Publikum das Stelen-Projekt des Geschichte-Leistungskurses der Q1 vorgestellt. Der Leistungskurs entwickelt gemeinsam mit der Evangelischen Stadtakademie Bochum eine Stele, die im Herbst diesen Jahres am Bochumer Nordbahnhof aufgestellt werden soll. Dieser diente in der Zeit des Nationalsozialismus nämlich als Ort der Deportation von Bochumer Juden und anderen im Nationalsozialismus verfolgten Gruppen in die Ghettos und Vernichtungslager in Polen.

Als Einschnitt gaben einige Schüler auch noch bewegende Zeitzeugenberichte wieder, die zum einen die Flucht aus einem Massengrab veranschaulichten, und zum anderen wie das Leben eines Juden in Deutschland stattgefunden hat. Am beeindruckendsten an diesem Abend war jedoch die bewegende Erzählung über die Polenfahrt 2018 von Marlena Otto Von einer Besichtigung des Vernichtungslagers in Majdanek bis hin zu einer Stadtführung durch die Historische Altstadt Lublins war alles dabei. Zum Schluss verlas Marlena Otto noch eine Stellungnahme der TeilnehmerInnen, aus dem deutlich wurde, wie tief beeindruckt die Schüler und Schülerinnen von der Fahrt waren und sie warnten vor aktuellen antisemitischen Entwicklungen.

Es war ein sehr schöner Abend, welcher zum Nachdenken anregt und zum Wiederholen einlädt.

(Ayleen Köhler)


 

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