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NGB-Juroren küren Film über Hiroshima-Katastrophe

IMG 4585Am Freitag, den 9.11.2018 wurden die Preise des 17. doxs!-Festivals vergeben. Mit in der Jury waren auch diesmal wieder zwei SchülerInnen vom NGB: Hannah Haber und Ole Walosek.

Im Duisburger Filmforum überreichten sie als Teil einer Jugendjury die „GROSSE KLAPPE“, den europäischen Filmpreis für politischen Kinder- und Jugenddokumentarfilm. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb stiftet seit 2011 diese Auszeichnung für den besten politischen Kinder- und Jugenddokumentarfilm.

In diesem Jahr erhielten die Filmemacher Andreas Hörmann und Anna „Samo“ Bergmann die begehrte Auszeichnung für ihren Festivalbeitrag „Obon“ (DE 2018). In animierten Bildern haben sie eine kunstvolle Form gefunden, die Erinnerungen der 93-jährigen Akiko Takakura, eine der letzten Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, gleichermaßen eindringlich, wie respektvoll umzusetzen.

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„Überall Feuer, brennende Menschen, eine unbeschreibliche Hitze – über die Stadt war die Hölle
hereingebrochen.“  erinnert sich Takakura an den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Der Schmerz ist noch lebendig, doch die 93-Jährige verbindet mit der Katastrophe auch eine positive Erfahrung: Ihr bis dahin unnahbaren und überstrengen Vater war danach ein anderer Mensch und schenkte seiner Tochter endlich die Aufmerksamkeit und Nähe, nach der sie sich immer gesehnt hatte.

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Die Jugendjury, bestehend aus Schülerinnen und Schülern vom NGB und Gymnasien aus Duisburg und Moers begründeten ihre Entscheidung wie folgt:
„Wir zeichnen einen Film aus, der ein wichtiges Thema auf neue Art und Weise wieder ins
Bewusstsein ruft.
Die animierte Bildebene und sein realistisches Sounddesign erzeugen eine emotional berührende
Wirkung. Die Jury hat beeindruckt, wie über die Erzählung einer Zeitzeugin ein bekanntes
historisches Ereignis mit einer Familiengeschichte verwoben wird. Dabei verzichten die
FilmemacherInnen auf einschlägige Archivbilder und machen stattdessen die Vergangenheit durch
Animationen lebendig.
Die Themen Atomwaffen, Krieg und deren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sind bis heute
von großer Relevanz. Obwohl wir viele Filme zu diesem Thema kennen, hat uns seine Machart
begeistert. Anders als viele konventionelle Produktionen vermittelt das ausgezeichnete Werk die
Grausamkeit des Ereignisses emotional – mit einer manchmal verstörenden Wirkung auf den
Zuschauer.
Es wird spürbar, dass Krieg in keinem Fall ein probates Mittel darstellt, um Konflikte auszutragen.“
Das NGB kooperiert nun schon seit 8 Jahren mit doxs!, auch weil die SchülerInnen bei dieser Zusammenarbeit neue Einblicke fernab ihrer Sehgewohnheiten in die Welt des Films erhalten. Es werden ihnen internationale Produktionen präsentiert, die von besonderer Qualität sind und viele aktuelle gesellschaftspolitische Themen ansprechen. Mit diesem Angebot profitieren sie nicht nur in Hinblick auf Ihre Filmbildung und Medienkompetenz ...

Auch für das Jahr 2019 besteht für filmisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Möglichkeit in der doxs-Jugendjury mitzuarbeiten. Interessenten melden sich bitte bei Herrn Gorn.

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