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Von Göttern, Tempeln, Meer und Sonne – Hellas 2019

gr1 19Die Griechen hatten viele Götter: einen Gott des Meeres, eine Göttin der Weisheit, einen Gott der Blitze und noch viele mehr. Wer Griechenland besucht, begreift schnell, warum die Menschen dort überall die Götter am Werke sahen und ihnen zu Ehren Tempel und Theater in die herrliche Landschaft bauten.

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Eine gute Woche sind wir mit den Griechischkursen der EF und Q1 durchs Land gereist. Athen, Delphi, Oympia und Tolo waren unsere Stationen. Athen ist heute freilich nicht mehr das kulturelle Zentrum des Kontinentes, wohin einst Zeus die schöne Europa entführte. Die weltberühmte Ansicht der Akropolis mit dem sie beherrschenden Parthenon ließen wir uns dennoch nicht entgehen. Und in Delphi und auf der Peloponnes konnten wir dann ausgiebig das genießen, was Griechenland so reizvoll macht: das Meer, die Sonne und auch die olivenbewachsenen Hügel.

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Auf den Busfahrten spielten die Schüler hin und wieder Hits der 80er und gaukelten so den Lehrern vor, diese könnten die ewige Jugend erlangen wie einst der große Herkules. Eine Herkulesaufgabe schiene es wohl manchem Schüler, alle Steine zu zählen, welche die Archäologen im Laufe der Jahre ausgegraben haben. Oder vielleicht eher eine Sisyphusarbeit, erdacht für einen, der nicht zur Ruhe kommen will. Wann exakt die Schüler zur Ruhe kamen, entzieht sich der Kenntnis des Lehrpersonals. Eine Stunde vor Mitternacht hieß es jedenfalls, die Zimmertüren nur noch mucksmäuschenstille in den Angeln zu drehen und strategisch klug vorzugehen wie Athene statt polternd und tosend wie Poseidon. Von gegensätzlichen Göttern sind die alten Mythen Griechenlands geprägt, und die Griechen haben den Gegensätzen in verschiedenen Kunstformen Ausdruck verliehen, etwa in den Werken der bildenden oder darstellenden Künste: den gottgleichen Statuen eines Pheidias oder den menschlichen, oft allzumenschlichen Bühnenwerken eines Sophokles und Euripides. Aus spannungsvollem Geist schufen die Griechen das, was einst Europas Hochkultur geheißen und dem Menschen eine Hypothek seines Menschendaseins war.

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Stefan Antrecht   (Herbst 2019)


 

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