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Dreijähriges Erasmusprojekt bringt Bochum und La Réunion zusammen

IMG 20240122 WA0005„La Réunion – l’île intense“ – So lautet ein Slogan, der die außergewöhnliche Schönheit der kleinen Insel im Indischen Ozean werbewirksam auf den Punkt bringt. Intensiv waren auch die vergangenen drei Projektjahre unseres Austauschs. Bereits seit 20 Jahren gibt es am Neuen Gymnasium Bochum (vormals Albert Einstein Schule) einen Schüleraustausch mit dem französischen Überseedepartement, das 900 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean liegt. Für diesen Projektzeitraum galt die Neuerung, dass die Begegnungen zwischen fünfzehn deutschen und réunionaisischen Schülerinnnen und Schülern diesmal vom Europäischen Programm „Erasmus+“ gefördert wurde.


Gebunden ist die Förderung an das Projekt „Les préjugés nous limitent. Limitons les préjugés!“(Vorurteile schränken uns ein. Lasst uns die Vorurteile einschränken!“), an dem sich außer dem NGB und dem Collège du Bassin Bleu in Sainte-Anne auf La Réunion, noch drei weitere europäische Schulen aus Madrid, Tromsø und Wiesloch beteiligten.
Nach zwei Jahren virtueller Bekanntschaft und Projektarbeit per Videokonferenzen war es Ende Februar dann endlich Zeit für eine persönliche Begegnung zwischen den Réunionaisen und den Bochumern. Für die französischen Jugendlichen standen in Bochum zahlreiche Aktivitäten im Zusammenhang mit der fachlichen Arbeit im Themengebiet der Vorurteile gegenüber Religionen sowie Exkursionen in die Synagoge in Essen und an Gedenkstätten in Bochum an. Eines der in Bochum entstandenen Ergebnisse, ein Baum der Toleranz, ist auch heute noch im Europaraum zu bewundern. Außerdem erhielten die Jugendlichen auch einen Einblick in den deutschen Schulalltag und verbrachten Zeit in ihren Gastfamilien, die sie herzlich aufnahmen. Nach zwei Wochen eingehenden Studiums der deutschen Kultur und des Alltagslebens flogen die réunionaischen Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrkräften wieder zurück auf ihre Insel.

 

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Ein großer Trennungsschmerz konnte jedoch nicht aufkommen, da die deutsche Delegation bereits eine Woche später die Reise nach La Réunion antrat. Auf La Réunion stand dann das Thema der ethnischen und religiösen Vielfalt mit Bezug zur Sklaverei im Vordergrund. Der kreolische Abend, der am Ende der ersten Woche in Bochum stattgefunden hatte, konnte den deutschen Schülerinnen und Schülern im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorgeschmack auf das geben, was sie auf der Südhalbkugel erwartete: Außergewöhnliche und vielfältige Landschaften, intensive Gerüche, Farben und Geschmäcker, Fröhlichkeit und Freundlichkeit, Tanz und Musik sowie eine reiche kulturelle Vergangenheit.
Das Leben auf La Réunion zeichnet sich durch ein sehr harmonisches Miteinander verschiedener Religionen und Kulturen aus, was wir durch die projektbezogene Zusammenarbeit mit der örtlichen Moschee, der Kirche, dem hinduistischen Tempel und dem Malbar-Tempel selbst erfahren durften. Die Schönheit der Insel konnten wir bei zahlreichen sportlichen und kulturellen Aktivitäten gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern bewundern. So standen unter anderem eine Wanderung in den nur zu Fuß erreichbaren Talkessel Mafate, eine Tour zum einzigen noch aktiven Vulkan der Insel, Piton de la Fournaise, Schwimmen und Stand-Up-Paddling im warmen Indischen Ozean und eine Delfintour auf dem Programm.

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Für den feierlichen Abschluss backten die deutschen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Gastfamilien Kuchen, der im Anschluss an eine französischsprachige Präsentation Bochums mit Freuden verzehrt wurde. Dieses Mal fiel allen Teilnehmenden der Abschied am Flughafen deutlich schwerer und es flossen viele Tränen. Wir hoffen, dass die während dieser intensiven Zeit geknüpften Freundschaften über die Schulzeit hinaus halten werden.
Die Kooperation mit dem Collège Bassin bleu wird weitergeführt. Erstmals gibt es in diesem Schuljahr die Gelegenheit für unsere Französischlernenden der Sek I einen Individualaustausch in dem französischen Überseedepartment zu machen. Interessierte Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Klassen 8 und 9, können sich bei Frau Kapella und Frau Orthey melden.

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