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„Voll auf der Kippe“ Theatergruppen von Europaschulen erarbeiten ein Europa-Stück

"Voll auf der Kippe"
Theatergruppen von Europaschulen erarbeiten ein Europa-Stück

Die Post aus dem Europaministerium in Düsseldorf kam im Frühjahr 2012. Angeschrieben waren alle Europaschulen des Landes, um zu ermitteln, wer Interesse habe, mit seiner Theater-AG ein zu schreibendes Stück mit Europathemen zu erarbeiten.

 Beim ersten Treffen in der Staatskanzlei in Düsseldorf waren noch mehr als 20 Schulen durch Lehrer vertreten. Präsentiert wurde die Dramatikerin Katja Hensel, die auch schon mal am Schauspielhaus Bochum tätig war. Sie fragte nach Interessen und stellte ein Grundgerüst ihres Stücks vor: Europäische Länder sollten als Schüler personifiziert werden, die in einer Klasse in Brüssel zusammenkommen. Die anwesenden Lehrer durften die teilnehmenden Länder selbst bestimmen und die europagebildete Katja Hensel verdeutlichte mögliche Probleme, die über diese Länder angesprochen werden könnten.

Ein zweites Treffen, diesmal mit Schülern, fand Ende August in Köln statt. Die Teilnehmerzahl war schon geschrumpft. Jetzt konnten die Schüler ihre Assoziationen zu den Ländern verdeutlichen. Katja Hensel fuhr mit einem Paket Tapeten, auf denen die Schüler ihre Ideen verewigt hatten, zurück nach Berlin. Sie hielt ihr Versprechen, und Mitte November lag ein erster Stückentwurf vor.

Das nächste Treffen war wieder in der Staatskanzlei und die Lehrer (die Teilnehmerzahl war weiter geschrumpft) hatten die Möglichkeit, den Entwurf zu bewerten und Korrekturwünsche anzubringen. Die Reaktionen reichten von voller Zustimmung bis zu Mäkelei an Details. Vor allem die Kollegen der Grund- und Hauptschulen merkten an, dass ihre Schüler die angesprochenen Probleme nicht verstehen könnten.

Dabei hatte Katja Hensel sich um eine schülernahe Sprache bemüht und die Probleme des Miteinanders so gestaltet, dass über europapolitische Grundsätze hinaus Urtypen der Charakterkomödie geschaffen waren, die auch ohne volles Verständnis des politischen Hintergrunds das Bühnengeschehen lebendig machen.

Ich präsentierte das Stück dem Europa-Literaturkurs der Q 1 sowie der Theater-AG. Es herrschte allgemeine Begeisterung über diese Spielvorlage und das NGB wird im vom Ministerium gewünschten Zeitraum Anfang-Mitte Mai „Voll auf der Kippe“ zeigen. Die Aufführungen sollen nach Wunsch des Ministeriums nicht nur in der Schule, sondern auch

In der Öffentlichkeit gezeigt werden. Wir haben wieder Kontakt zum Theater Rottstr5 aufgenommen und die Zusicherung erhalten, dort wieder spielen zu dürfen.

Hajo Salmen


 

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