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Kurzgeschichte: "Erinnern Sie sich an Jenny"

´´ Wie viele Schüsse?`` ´´ 3 insgesamt. Einen am Kopf, Zwei in der Brust. Er ist tot. Schon seit ein paar Tagen. Den Dieb hat man nicht gefunden, er hatte eine Kopfbedeckung, deshalb konnte man ihn nicht identifizieren.``

``Hat das Opfer Irgendwelche Freunde, Kontaktpersonen oder Sonstiges?`` ``Ja, und zwar eine Freundin namens Jenny Fredricks, die mit ihm beim Überfall war `` Sie war ein liebreizendes Mädchen, im Alter von 18 Jahren, voller Freude und mit glänzend flatterndem Haar, dass ein Gemisch aus rot und orange war. Ihre weichen Gesichtszüge waren fast so unvergesslich wie ihr Herz aus Gold. Wir genossen den Sommer 87´, es war aber egal, denn es hätte auch jede andere Zeit sein können. Das Wetter war feurig warm und die Sonne schien dauernd. Mit unserem Geld, das wir schon seit 2 Jahren gespart hatten in einer Hand und unserem Abitur in der anderen, sind wir in einem 60iger Volkwagen durch die amerikanischen ,,Badlands´´ gefahren; auf Deutsch, die schlechten Gebiete, eine Gegend mit solch einer Hitze, dass man hätte vermuten konnen, der Teufel selbst hatte die Landschaft erbaut. Da wir aber nicht genug Geld und vermutlich auch nicht genug Lust hatten, in eine der wohlbekannteren Gegenden Amerikas unsere Weltreise zu beginnen, haben wir uns nach einer Weile an die höllische Hitze gewöhnt und es überraschenderweise als angenehm empfunden. Um nicht knapp bei Kasse zu sein, haben wir immer wieder in einigen Städten halt gemacht und uns einen temporären Job gesucht. Meisten waren das nicht gerade die besten Arbeitsstellen; Toilettenputzen in billigen ausrangierten Motels oder als Kellner in Bars die so alt waren, dass sie noch aus der Zeit von George Washington stammen konnten. Es war nicht schön, solch ekelerregende Arbeiten zu machen, aber was sein musste, musste halt sein. Dies war jedoch nicht das, woran ich mich am deutlichsten erinnere. Es gab Abende, da hat uns dieses ganze Pleitesein nicht gestört, denn es war lediglich ein Bestandteil von dem wer wir waren. Das wichtigste war, dass wir zusammen waren. Und die Zeiten, wo wir unsere eigene Gesellschaft genossen haben, waren die besten. Ich musste ihr nichts erklären und sie musste mir nichts erklären, wir sprachen ohne Worte und wir verstanden alles. Keiner hat sich um den anderen Sorgen machen müssen, denn wir waren umgeben von Sicherheit und Liebe. Wir ließen die Sonne nie untergehen in unserer wundervollen Welt und genossen jeden Moment bis zum Ende in vollen Zügen. ´´Der arme Hund, auch noch so jung. Und diese Diebe, die kein Verständnis haben. Manchmal wundere ich mich, was manche alles für die Liebe tun. Ich könnte dir sagen ich habe ein Weib zuhause, die nervt so fürchterlich, dass ich mich nie für sie so aufopfern würde…´´ Es war wahr. Ich hatte mein Leben geopfert für die Liebe meines Lebens. Es war dunkel draußen, und wir wollten bei einer Tankstelle etwas zu Essen kaufen. Plötzlich ist ein Dieb reingestürmt, hat alle bedroht und meine Freundin mir weggenommen. Als ich zu ihr rüber sah, hatte sie Tränen in den Augen und zitterte vor Angst. Der Dieb befiehl dem Kassierer das gesamte Geld in der Kasse ihm zu überreichen. Der Kassierer weigerte sich. Niemand konnte es fassen. Ich war überrascht und gleichzeitig zutiefst enttäuscht. Also habe ich, um meine Geliebte zu retten, sie aus dem Griff des Diebes gezogen um sie in Sicherheit zu bringen. Und BOOM… Ein lautes Geräusch ertönte und die Luft roch nach Pistolenpulver. Mein Körper erstarrte, fiel zu Boden und Schreie füllten meine Ohren. Ich lag da und konnte mich nicht bewegen, nicht mehr atmen denn alles tat weh… ´´Zurück zur Freundin. Wie kommt sie klar mit dem Tod ihres Partners?´´ ´´Ihr geht’s prima, keine Sorge. Sie sagte sie hätte direkt nach dem Überfall einen neuen Freund gefunden und jetzt mit ihm die Reise weitermacht. Sie hat schnell einen neuen Ersatz gefunden.`` ~ LUFT HOLEN. Ich musste nur Luft holen. Ich lag wieder im meinem eigenen Bett, sah nur Schwarz und hatte nur Angst. Es war nur ein Albtraum. Ich machte das Licht an stand auf und ging zur Küche um mich zu beruhigen. Ich nahm ein Glas und füllte es mit Wasser. Auf dem Tisch lag ein zerknitterter Zettel der mir bekannt vor kam. Ich trank ein Schluck, legte das Glas zur Seite und sah den Zettel an. Er war von meiner Ex.~ Ich möchte all meine Sachen morgen um Punkt 8 abholen. Je schneller das geht desto kürzer muss ich dich sehen. ~Sie hat mich sitzen lassen für so einen komischen Typen der reicher war als ich. Den Gerüchten zu folge ist sie während der Beziehung auch fremdgegangen. Ich stieß den Zettel zur Seite und ging wieder schlafen. ``Was für eine blöde Kuh´´

 

Carolina K.

 


 

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