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Vielfältige Europaaktivitäten am NGB

euro231Erasmus+ wirft seine Schatten voraus. Seit Februar ist offiziell, dass das NGB als Erasmus+-Schule akkreditiert ist und bereits in den letzten Wochen gab es zahlreiche Europa-Aktivitäten bei uns an der Schule, die vom hohen Stellenwert des europäischen Austauschs und Miteinanders an unserer Schule zeugen. Ein Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Kofinanziert von der Europaeischen Union Web blauErasmusplus enriching lives

 

In der Woche vor den Osterferien (24.03. - 31.03.) haben Herr Hierl und Frau Staroscik mit insgesamt 15 Schüler*innen die neue Partnerschule Liceo "Concetto Marchesi - Fuà Fusinato" in Padua (Italien) im Rahmen eines Schüleraustausches besucht. Unter den Schüler*innen gab es auch einige, die bereits an Erasmusaktivitäten teilgenommen haben. Die Schule in Padua führt seit Jahren Schüleraustausche und auch individuelle Schülermobilitäten mit Partnerschulen durch. Daher können sie sich auch sehr gut vorstellen, gemeinsam mit uns Schülermobilitäten durchzuführen, sodass auch Italienischlernende oder Interessierte unserer Schule die Möglichkeit erhalten, nach Padua zu reisen. Herr Hierl zeigte sich von der Aufnahme in Padua beeindruckt: „Die Stadt ist perfekt geeignet für Aktivitäten mit Schüler*innen und die Aufnahme an der Schule äußerst freundlich und kooperativ.“

 

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Eindrücke in Italien

Vor den Osterferien erhielten wir ebenfalls Besuch von unserer langjährigen Partnerschule aus La Réunion. Der Besuch fand im Rahmen eines bereits bewilligten Erasmus+-Projektes statt, das von Frau Brinkmann und Frau Kapella für unsere Schule entwickelt und federführend umgesetzt wurde. Obwohl die Umsetzung des Projektes in die Zeit der Corona-Pandemie fiel und damit in eine für alle Beteiligten außergewöhnlich herausforderungsvolle und schwierige Zeit, fällt das Projektfazit nach über drei Jahren äußerst positiv aus. Unter dem Titel „„Les prégugés nous limitent – limitons les préjugés“ setzten sich unsere Besucher*innen aus La Réunion mit Schüler*innen unserer Schule über Vorurteile im interkulturellen Kontext auseinander, stärkten ihr Bewusstsein für kulturelle und religiöse Alterität und Vielfalt und sprachen sich gegen jegliche Formen der Diskriminierung aus. Dabei gab es neben lebhaften Zusammenkünften, Kochabende und Kulturprogramm Führungen zur jüdischen Geschichte in Bochum oder einen Besuch in der Alten Synagoge in Essen. Neben der Arbeit an der Umsetzung der Projektziele war es für alle Beteiligten einfach eine wahnsinnig intensive, spannende und erlebnisreiche Zeit, bei der für unsere Schüler*innen sicherlich der Gegenbesuch auf La Réunion kurz vor den Osterferien das Highlight der Projektzeit darstellte.

Weiteren Besuch erhielten wir aus Slowenien von unserer Partnerschule in Maribor sowie aus Polen von unserer Partnerschule in Zamosc. In beiden Fällen war auch die Schulleitung persönlich zu Gast in Bochum. Während sich der Schulleiter aus Slowenien zum ersten Mal einen persönlichen Eindruck vom NGB verschaffen konnte und sich während einer Gebäudeführung von der modernen Ausstattung und lichten Architektur des Gebäudes beeindruckt zeigte, war der erneute Besuch von Herrn Dr. Klimczuk, Schulleiter unserer Partnerschule in Zamosc in Ostpolen, fast schon Routine und so gab es während einer Führung durch die Jahrhunderthalle sogar die Möglichkeit, unseren polnischen Partnern ein Stück Ruhrgebietskultur zu präsentieren. Beide Direktoren – aus Slowenien und aus Polen – drückten ihre Zufriedenheit mit der Kooperation mit dem NGB aus und wünschten sich eine Vertiefung dieser Zusammenarbeit in Form von Erasmus+-Projekten in der Zukunft. Während es hier im Falle der slowenischen Partnerschule noch bei einem ersten Ideenaustausch und gemeinschaftlichen Absichtserklärungen blieb, sind die Pläne mit der Partnerschule in Polen schon deutlich vorangeschritten: Ein Projekt zur Erkundung europäischer Erinnerungskulturen zum Zweiten Weltkrieg soll schon im nächsten Schuljahr beginnen. Erfreulich war, dass Herr Dr. Klimczuk volle Erfolge melden konnte in Bezug auf unsere Kooperation aus dem letzten Jahr: Anlässlich des Beginns des Ukrainekriegs wurde eine Spendenaktion bei uns an der Schule durchgeführt und die Spende an unsere Partnerschule in Zamosc weitergegeben. Diese verwendete die Mittel, um in Ostpolen ankommende ukrainische Flüchtlinge zu versorgen, aber auch für Hilfstransporte, die die Schule selbst nach Kiew und nach Bachmut organisierte. Die Mittel sind inzwischen fast vollständig verausgabt, für die Bereitstellung von Hilfsgütern aller Art, besonders jedoch für die medizinische Versorgung. Außerdem wurden für einige ukrainische Kinder Fahrräder beschafft.

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Gemeinsamer Besuch der Jahrhundert mit polnischen Kollegen

 

 

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.


 

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